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Bildung einer Rückstellung für künftige Wartungsaufwendungen an Flugzeugen

Die Wartungsverpflichtung nach § 6 LuftBO ist wirtschaftlich nicht in der Vergangenheit verursacht, weil wesentliches Merkmal der Überholungsverpflichtung das Erreichen der zulässigen Betriebszeit ist, die den typischerweise auftretenden Ermüdungs- und Abnützungserscheinungen des Luftfahrtgeräts Rechnung trägt (Bestätigung des BFH-Urteils vom 19.05.1987 – VIII R 327/83, BStBl. II 1987 S. 848 = RS0740065). Ferner weist der BFH darauf hin, dass die Notwendigkeit der Bildung einer Rückstellung sich

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WPK-Hinweise zur Ausgestaltung eines internen Hinweisgebersystems

In einem Praxishinweis zum neuen Berufsrecht informiert die WPK gem. Mitteilung vom 15.03.2017 über die Ausgestaltung eines internen Hinweisgebersystems („Whistleblowing“) in den Praxen von Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern. Danach muss bei Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern, die Abschlussprüfungen nach § 316 HGB durchführen, das interne Qualitätssicherungssystem Regelungen zu Verfahren vorsehen, die es den Mitarbeitern anonym und vertraulich ermöglichen, potenzielle oder

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Erleichterung des Aktienerwerbs beabsichtigt

Die Länder fordern Erleichterungen beim Erwerb von Aktien. Dies geht aus der Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Novellierung von Finanzmarktvorschriften aufgrund europäischer Rechtsakte hervor, die von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegt worden ist (vgl. Deutscher Bundestag, hib vom 06.03.2017). Zur besseren Kostentransparenz bei Geldanlagen fordern die Länder, dass über sämtliche Kosten und Nebenkosten durch ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen vor

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Wiederberufung von vier IASB-Mitgliedern

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung (IFRS Foundation) haben die Wiederberufung der Mitglieder des International Accounting Standards Board (IASB) Martin Edelmann, Gary Kabureck, Chungwoo Suh und Mary Tokar bekanntgegeben, die am 01.07.2017 ihre zweite Amtszeit antreten werden. Darüber hinaus wurde die zweite Amtszeit von Darrel Scott, der seit dem 01.10.2010 dem IASB als Mitglied angehört, um zwei weitere Jahre bis zum 30.09.2020 verlängert. Eine entsprechende Presseerklärung ist auf der Homepage des

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Vorläufige Vereinbarung zur Fortsetzung der EFRAG-Finanzierung

Die maltesische EU-Ratspräsidentschaft und Vertreter des EU-Parlaments haben vorläufig vereinbart, die Finanzierung der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) über 2016 hinaus zunächst bis 2020 fortzusetzen. Voraussetzung für die nun getroffene, vorläufige Vereinbarung war, dass die EFRAG die im Maystadt-Report enthaltenen Reformvorschläge umsetzt, was insb. durch die Schaffung einer neuen EFRAG-Struktur zwischenzeitlich erfolgt

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EFRAG sucht neue Mitgliedsorganisationen

In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bittet die EFRAG um Interessensbekundungen von Adressaten- und nationalen Organisationen in Süd-, Mittel- und Osteuropa als mögliche neue Mitgliedsorganisationen. Diese sollen an den Präsidenten des EFRAG-Board, Jean-Paul Gauzes (nominations@efrag.org), gerichtet werden. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite der EFRAG.

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CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: Ausweitung der Berichtspflichten

Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen künftig nichtfinanziellen Berichtspflichten zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung nachkommen. Dies ergibt sich aus dem Bundestags-Beschluss vom 10.03.2017 über den Entwurf des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes, mit dem die Ausweitung der Berichtspflichten beschlossen wurde (CSR = Corporate Social Responsibility). Die Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie (2014/95/EU)

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Vergütungsvorschüsse bei bilanzierenden Insolvenzverwaltern

Unter Beachtung des in § 252 Abs. 1 Nr. 4 Hs. 2 HGB geregelten Realisationsprinzips, welches auch bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG Anwendung findet (R 4.1 Abs. 4 Satz 2 EStR; BFH vom 10.09.1998 – IV R 80/96, BStBl. II 1999 S. 21 = DB 1998 S. 2502 ), sind sog. „Vergütungsvorschüsse“ nach § 9 InsVV bei bilanzierenden Insolvenzverwaltern erfolgswirksam zu erfassen und nicht als Anzahlungen zu passivieren (mehr dazu s.u. DB1232423).

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Beirat zur Bilanzierung von Pensionsplänen bei der EFRAG eingerichtet

Die EFRAG hat einen neuen Beirat mit der Bezeichnung „EFRAG Pension Plans Advisory Panel“ eingerichtet. Dieser wird Forschungsprojekte zur Bilanzierung von Pensionen mit ausgewiesener fachlicher Expertise beratend begleiten. Der Fokus soll hierbei auf möglichen Verbesserungen der Rechnungslegungsregeln in Bezug auf Pensionsplänen liegen, bei denen die zugesagten Leistungen von den Erträgen aus spezifischen Vermögenswerten abhängen. Die folgenden Personen wurden in den Beirat berufen: Nicklas

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Wechsel von degressiver Gebäude-AfA während der Nutzungsdauer unzulässig?

Die Regelung der Gebäude-AfA nach § 7 Abs. 5 EStG enthält starre, unveränderliche Staffelsätze für die gesamte Dauer der Absetzungen. So sieht es jedenfalls das FG Baden-Württemberg, das entschieden hat, dass bei einer begonnenen degressiven Gebäude-AfA nicht zur Abschreibung nach der tatsächlichen Nutzungsdauer gewechselt werden darf. Sachverhalt: Im entschiedenen Streitfall hatte die Klägerin ein Grundstück vermietet, das mit einem Werkstatt- und Ausstellungsgebäude bebaut ist. Das Objekt wird

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Schwellenwert-Anhebung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern

Die Regierungs-Koalition hat sich gem. Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 07.03.2017 auf die Anhebung der Schwelle für sog. geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) geeinigt. Statt bislang 410 € können künftig Anschaffungen wie z.B. Büromaterialien bis zu einem Wert von 800 € sofort abgeschrieben werden. Normalerweise müssen Unternehmen Wirtschaftsgüter über mehrere Jahre abschreiben, meistens fünf Jahre oder länger. In dieser Zeit müssen die Güter in einem Anlagenregister

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E-Bilanz: Umfang der Datenübermittlung

Allgemeines zum Umfang des E-Bilanz-Datensatzes sowie zur Anforderung von Unterlagen durch die Veranlagungsstellen enthält diese ausführliche Stellungnahme der Finanzverwaltung. Zudem wird u.a. auf den Schuldzinsenabzug nach § 4 Abs. 4a EStG näher eingegangen (zum Volltext s.u. DB 09/2017 S. 458-460 = DB1230510).

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Nachträgliche Anschaffungskosten bei Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs

Die Gewährung eines krisenbestimmten Darlehens an die AG durch einen Aktionär, der zu diesem Zeitpunkt an der Gesellschaft unternehmerisch beteiligt ist, führt zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung (zum Volltext s. DB 2017 S. 461-463 = DB1230583).

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Stellungnahme zu ED/2017/1

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat seine Stellungnahme zum ED/2017/1 „Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2015-2017“ an das IASB übermittelt. Das DRSC befürwortet darin das Ziel des IASB, Klarstellungen mittels geringfügiger Standardänderungen zu erreichen und dies in Form eines Sammeländerungsstandards vorzunehmen. Mit den im Entwurf vorgeschlagenen Änderungen an IAS 12 „Ertragsteuern“, IAS 23 „Fremdkapitalkosten“ und IAS 28 „Anteile an Assoziierten Unternehmen

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Entwurf einer EFRAG-Übernahmeempfehlung in Bezug auf Änderungen an IAS 40

Die EFRAG hat einen Entwurf einer Übernahmeempfehlung in Bezug auf die im Dezember 2016 vom IASB herausgegebenen Änderungen an IAS 40 „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ mit dem Titel „Übertragungen von als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Änderungen an IAS 40)“ veröffentlicht. Die Änderungen betreffen Übertragungen in den oder aus dem Bestand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Dabei wird hervorgehoben, dass eine solche Übertragung nur erfolgen kann, wenn es zu einer

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Wertaufholungsverpflichtung nach Einbringung von Betriebsvermögen

Eine gewinnerhöhende Wertaufholung ist auch dann vorzunehmen, wenn nach einer ausschüttungsbedingten Teilwertabschreibung von GmbH-Anteilen diese später wieder werthaltig werden, weil der GmbH durch einen begünstigten Einbringungsvorgang (§ 20 UmwStG 1995) neues Betriebsvermögen zugeführt wird (zum Volltext s. DB 2017 S. 585-588 = DB1232197).

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