Fallstudien

Anwendungs- und Auslegungsfragen zu IFRS 15 am Beispiel der Telekommunikationsbranche (Teil 1)

– Anwendung des Portfolio Approach, Berücksichtigung von Finanzierungskomponenten, Prinzipal-Agent-Transaktionen –

Im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 15 werden in der Praxis vielfältige Anwendungs- und Auslegungsfragen auftreten. In zwei Teilen werden exemplarisch sieben typische Fallbeispiele aus der Telekommunikationsbranche beleuchtet, die in Abhängigkeit der spezifischen Fakten und Umstände im jeweils zu beurteilenden Sachverhalt mit erheblichen Ermessens- und Interpretationsspielräumen verbunden sein können. Nicht selten sind mit der Umsetzung von IFRS 15 realiter tiefgreifende Prozess- und Systemanpassungen erforderlich.

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Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015: Steuerliche Überleitungsrechnung nach IAS 12

– Ergänzung zur Fallstudienserie in KoR 03/2015-12/2015 –

In Ergänzung der in 2015 veröffentlichten Fallstudienserie zur Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015 spannt diese Fallstudie den inhaltlichen Bogen von den theoretischen Grundlagen der steuerlichen Überleitungsrechnung über die Erläuterung der wesentlichen Überleitungstatbestände bis zur Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung am Fallbeispiel des Schiffbau-Konzerns. Eine Prozessdarstellung verdeutlicht, dass für die Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung einerseits ein hohes abteilungsübergreifendes Fachwissen notwendig ist und dass andererseits ein hoher Abstimmungsbedarf besteht.

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Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und Segmentabschlussanalyse (Teil 2)

– Segmentabschlussanalyse –

Teil 2 der Fallstudie zur „Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und Segmentabschlussanalyse“ stellt die verschiedenen Möglichkeiten der Abschlussanalyse der extern veröffentlichten Segmentberichterstattung durch die Abschlussadressaten dar. Es werden hierbei die unterschiedlichen Arten von ableitbaren Segmentkennzahlen anhand des im ersten Teil der Fallstudie aufgestellten Segmentberichts (vgl. KoR 2017 S. 36 ff.) aufgezeigt und die jeweiligen Aussagegehalte kritisch analysiert.

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Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und Segmentabschlussanalyse (Teil 1)

– Segmentberichterstattung nach IFRS 8 –

Die vorliegende Fallstudie zur Segmentberichterstattung zeigt beispielhaft die typischerweise bei der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 auftretenden Ermessensspielräume im Umfang, in der Abgrenzung und in dem Inhalt von Segmentberichtsdaten auf. Diese sind unmittelbare Folge des für die Aufstellung der Segmentberichterstattung vorherrschenden management approach, nach dem der Abschlussadressat die berichterstattende Einheit mit ihren Segmenten wie die für die Ressourcenallokation verantwortliche Unternehmensinstanz sehen soll.

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Ermessensspielräume bei der bilanziellen Abbildung modifizierter finanzieller Vermögenswerte nach IFRS 9

Modifikationen sind kein gänzlich neues Thema in der internationalen Rechnungslegung. Wie jedoch bereits nach IAS 39 ist nur die bilanzielle Behandlung von Modifikationen von finanziellen Verbindlichkeiten nach IFRS 9 eindeutig geregelt. Das Thema Modifikationen gewinnt durch die Impairment-Vorschriften des IFRS 9 und deren Anforderungen an die Offenlegung jedoch zukünftig signifikant an Bedeutung. Von Banken sind daher Kriterien zur Unterscheidung von substanziellen und bonitätsinduzierten Modifikationen zu entwickeln und deren bilanzielle Abbildung ist zu konzipieren.

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Hedge Accounting: Umstellung von IAS 39 auf IFRS 9

– Auswirkungen am Beispiel der Automobilindustrie –

Das Endorsement der EU für IFRS 9 wird noch in 2016 erwartet. Auch Automobilunternehmen müssen sich auf die kommenden Änderungen einstellen, die die Umstellung von IAS 39 auf den neuen Standard mit sich bringt. Diese Änderungen umfassen vor allem die Erweiterung der Designationsmöglichkeiten für Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente, die Abschaffung der Maßgeblichkeit retrospektiver Effektivitätstests sowie veränderte Anhangangaben.

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Integrated Reporting im Unternehmen EnBW AG

– Ein Statusbericht zur Umsetzung der Empfehlungen des IIRC –

Seit 2014 informiert die EnBW über ihre ganzheitliche Unternehmensleistung, die neben der finanziellen auch die nichtfinanzielle Dimension berücksichtigt. Im ersten Integrierten Bericht der EnBW für das Geschäftsjahr 2014, der sich an den Empfehlungen des IIRC orientiert, wurden die Inhalte der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung verknüpft, der Umfang des Berichts weiter verkürzt und besonderer Wert auf eine verständliche und nachvollziehbare Erläuterung der Unternehmensentwicklung gelegt. Dies ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer prägnanten, transparenten und aussagekräftigen Berichterstattung zur Stärkung der Dialogfähigkeit der EnBW. Die wesentlichen Nachhaltigkeitsinformationen sind im Integrierten Bericht und erweiterte Nachhaltigkeitsinformationen auf der EnBW-Internetseite abrufbar.

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Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16

– Anwendung bei Fluggesellschaften am Beispiel eines Airbus A380 –

Am 13.01.2016 hat der IASB nach mehr als zehnjähriger intensiver Diskussion mit IFRS 16 „Leases“ einen neuen Standard zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen veröffentlicht. Während die Regelungen zur Abbildung von Leasingverhältnissen beim Leasinggeber weitgehend unverändert aus dem aktuellen Standard IAS 17 übernommen wurden, schafft IFRS 16 die Differenzierung zwischen Operating-Leasing und Finanzierungsleasing beim Leasingnehmer ab und verlangt den Ansatz grundsätzlich aller Leasingverhältnisse in Form sog. Nutzungsrechte und korrespondierender Leasingverbindlichkeiten. Die bei Leasingnehmern so beliebte Abbildung von Leasingverhältnissen „off balance“ wird daher künftig nicht mehr möglich sein und in einigen Branchen, wie z.B. bei Fluggesellschaften, zu erheblichen Veränderungen der Bilanzstrukturen führen.

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