Aufsätze

Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015: Steuerliche Überleitungsrechnung nach IAS 12

– Ergänzung zur Fallstudienserie in KoR 03/2015-12/2015 –

In Ergänzung der in 2015 veröffentlichten Fallstudienserie zur Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015 spannt diese Fallstudie den inhaltlichen Bogen von den theoretischen Grundlagen der steuerlichen Überleitungsrechnung über die Erläuterung der wesentlichen Überleitungstatbestände bis zur Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung am Fallbeispiel des Schiffbau-Konzerns. Eine Prozessdarstellung verdeutlicht, dass für die Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung einerseits ein hohes abteilungsübergreifendes Fachwissen notwendig ist und dass andererseits ein hoher Abstimmungsbedarf besteht.

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Der IASB-Entwurf für einen Sammel-Änderungsstandard (AIP 2015-2017)

Wann immer Anwendungsfragen beim IFRS IC oder beim IASB eingereicht werden, werden diese zunächst erörtert, um festzustellen, ob Klarstellungs- oder Änderungsbedarf besteht. Gemäß der daraufhin getroffenen Entscheidung wird von einer weiteren vertiefenden Erörterung abgesehen oder eine solche in beiden Gremien (weiter-)geführt. In letztere Kategorie fallen drei Themen, für die IASB und IFRS IC Änderungen erarbeitet und kürzlich vorgeschlagen haben, welche den Charakter reiner Wortlautänderungen oder geringfügiger Korrekturen haben. Daher sind diese für die Form eines Sammel-Änderungsstandards geeignet bzw. zulässig. Sie sind nun Inhalt des Entwurfs ED/2017/1 Annual Improvements to IFRS 2015-2017 Cycle.

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IR-Website: Sechs Erfolgsfaktoren für eine effektive Finanzkommunikation im Netz

Befragt man institutionelle wie auch Privatanleger, so kann festgestellt werden, dass die Investor Relations-Website der im Investmentfokus stehenden Unternehmen stets eine herausragende Informationsquelle darstellt. Die Website vermittelt einen ersten Eindruck vom Unternehmen, seiner Bestands- und Ertragskraft sowie seiner Glaubwürdigkeit. Im Rahmen einer effektiven Finanzkommunikation, d.h. einer überzeugenden und mit den übrigen Informationskanälen abgestimmten Kommunikation, sind die dargelegten Grundregeln zu befolgen.

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Equity-Accounting bei gegenseitigen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im mehrperiodigen Kontext

– Anmerkungen zur (Un-)Vereinbarkeit des „net approach“ mit der Zielsetzung des IAS 28 –

Die bilanzrechtlichen Rahmenbedingungen bei Vorliegen gegenseitiger Beteiligungen („cross holdings“) an assoziierten Unternehmen sind gegenwärtig weder in IAS 28 skizziert noch im Schrifttum ausgiebig thematisiert. Wohl auch vor diesem Hintergrund haben sich in der Bilanzierungspraxis zwei Meinungsströme herausgebildet: Auf der einen Seite betrachten die Befürworter der „effective interest method“ die Anteile an assoziierten Unternehmen als reines Investment und mithin die Equity-Methode als bloßes Bewertungskonzept; insoweit bedarf es im Konzernabschluss keiner Eliminierung von Doppelzählungen der operativen Ergebnisse. Auf der anderen Seite legen die Fürsprecher des „net approach“ eine wörtliche Auslegung von IAS 28.26 zugrunde und fordern daher die partielle Übertragung von Konsolidierungsmaßnahmen auf assoziierte Unternehmen. Dass letztere Methode – anders als in der jüngeren Literatur teilweise nahe gelegt wird – bei sachgerechter Anwendung weder zu einem sukzessiven Abschmelzen des

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Bewertungsannahmen des IFRS 13 für nichtfinanzielle Vermögenswerte

– Analyse von Praxistauglichkeit und Zielkonformität –

Mit der Bewertung nach IFRS 13 versucht das IASB den trade-off zwischen Relevanz und Verlässlichkeit der Berichterstattung zu lösen. Der vorliegende Beitrag zeigt, warum dies nur teilweise gelingt und warum auch IDW RS HFA 47 bestehende Probleme nicht vollständig beseitigen kann.

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Der Markt für Abschlussprüfungsleistungen bei Versicherungsunternehmen in Deutschland

– eine Analyse auf Ebene der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und testierenden Wirtschaftsprüfer –

Die Studie analysiert den deutschen Markt für Abschlussprüfungsleistungen bei unter Bundesaufsicht stehenden Versicherungsunternehmen (VU) (exklusive Pensionsfonds, Pensions- und Sterbekassen) in den Jahren 2009 bis 2013 auf Ebene der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) und testierenden Wirtschaftsprüfer (WP). Auf Ebene der WPG ist der Markt im Vergleich zu anderen Prüfungsmärkten absolut und relativ sehr hoch konzentriert. KPMG ist dominierender Marktführer. Ursache für die hohe Konzentration sind u.a. die wenigen sehr großen prüfungspflichtigen VU. Auf Ebene der testierenden WP zeigt sich, dass der Markt auf Basis der linksunterzeichnenden WP stets mittelhoch bis hoch, auf Basis der Rechtsunterzeichner lediglich leicht konzentriert ist. Die fünf honorarstärksten Linksunterzeichner vereinnahmen abhängig vom Jahr zwischen 67% (2009) und 70% des gesamten Marktes. Der dominierende Marktführer ist mit Ausnahme von 2012 in jedem Jahr derselbe linksunterzeichnende WP von KPMG mit Marktanteilen

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Status Quo der Risikoberichterstattung nach DRS 20

– Eine empirische Analyse der DAX30-Unternehmen –

Seit Implementierung der gesetzlichen Pflicht zur Risikoberichterstattung im (Konzern-)Lagebericht ist in Deutschland eine steigende empirische Forschungsaktivität zur Qualitätsmessung derartiger Berichte vorzufinden. Unstrittig ist, dass der Risikobericht eine zentrale Informationsgrundlage für die Stakeholder von kapitalmarktorientierten Unternehmen darstellt, gerade nach dem Ersatz von DRS 15 durch DRS 20. Die vorliegende empirische Untersuchung widmet sich der Risikoberichterstattung der DAX30-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2015. Durch eine Inhaltsanalyse und ein Scoring-Verfahren wird die Qualität der Risikoberichte beurteilt, wobei eine separate Analyse der Angaben zum Risikomanagementsystem, zu den Einzelrisiken sowie zur Risikolage erfolgt. In einer Gesamtschau zeigt sich, dass die Berichtsqualität im DAX30 nach wie vor wesentliche Verbesserungspotenziale aufweist.

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Rechnungswesen im Konzern

– Bericht zur EY-Fachtagung vom 24./25.11.2016 in Frankfurt/M. –

Die steigende Komplexität der Rechnungslegungsnormen sowie Erwartungen der Regulierungsbehörden zählen nach wie vor zu den größten Herausforderungen einer effektiven Unternehmensberichterstattung. Diese Entwicklungen prägen z.B. vermehrt die Arbeitsweise und Schwerpunktthemen der Prüfungsausschüsse. Aber immer deutlicher wird, dass das (Konzern-)Rechnungswesen Technologiesprünge in hohem Tempo zu verarbeiten hat, um die breiter als je zuvor gespannten Erwartungen der verschiedenen Managementebenen und externen Stakeholder bedienen zu können.

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