Aufsätze

Berücksichtigung des Tax Amortization Benefit beim Erwerb immaterieller Vermögenswerte nach IFRS 3

– Stand der Diskussion und Ergebnisse einer Befragung von Abschlusserstellern und Kreditgebern –

Die Frage nach der Berücksichtigung eines Tax Amortization Benefit (TAB) stellt sich beim Erwerb immaterieller Vermögenswerte bei Unternehmenszusammenschlüssen. Aufgrund bestehender Ermessensspielräume handelt es sich hier um einen interessanten abschlusspolitischen Aktionsparameter. Demnach stellt die Angabe und Erläuterung eines wesentlichen TAB im Anhang eine für das Verständnis immaterieller Posten wichtige Information dar.

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Praxis und Determinanten der novellierten Quartalsberichterstattung im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX

Die novellierte Quartalsberichterstattung eröffnet den Unternehmen im Prime Standard seit dem 1. Quartal 2016 erhebliche Gestaltungsspielräume. Bestandteile der nachfolgenden empirischen Untersuchung sind die Ausübung des Wahlrechts zwischen Quartalsfinanzbericht und Quartalsmitteilung, eine Auswertung des Aufbaus und der Qualität der Quartalsmitteilungen sowie der Einfluss ausgewählter Unternehmenscharakteristiken auf die Wahl der Quartalsberichterstattung. Eine Vielzahl der Unternehmen haben die entstandenen Gestaltungsspielräume genutzt und eine individuell gestaltete Quartalsmitteilung veröffentlicht. Die Wahl der Berichterstattung ist dabei jedoch keine willkürliche Entscheidung der Unternehmen, sie ist vielmehr vom Börsenindex und vom Streubesitzanteil abhängig.

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Auswirkungen des IFRS 16 „Leases“ auf die Konsumgüterindustrie und den Handel

Der neue Leasingstandard IFRS 16 revolutioniert die Bilanzierung insoweit, als dass das Leasingvermögen nunmehr für das Operating Lease grds. in der Bilanz des Leasinggebers und des Leasingnehmers steht. Der Handel ist vor allem mit seinen neuen Geschäftsmodellen betroffen, die durch ihre Flexibilität Leasingverträge erfordern. Der Aufwand zur Umstellung auf IFRS 16 in diesem Bereich ist daher nicht zu unterschätzen.

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Aktienrückkäufe und Dividenden – Ein Vergleich zwischen Deutschland und den USA

Aktienrückkäufe und Dividenden weisen ökonomisch Ähnlichkeiten auf. Der sehr unterschiedliche Einsatz in Deutschland und den USA kann bislang weder durch den jeweiligen institutionellen Rahmen, noch Theorien befriedigend erklärt werden.

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Anwendungs- und Auslegungsfragen zu IFRS 15 am Beispiel der Telekommunikationsbranche (Teil 1)

– Anwendung des Portfolio Approach, Berücksichtigung von Finanzierungskomponenten, Prinzipal-Agent-Transaktionen –

Im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 15 werden in der Praxis vielfältige Anwendungs- und Auslegungsfragen auftreten. In zwei Teilen werden exemplarisch sieben typische Fallbeispiele aus der Telekommunikationsbranche beleuchtet, die in Abhängigkeit der spezifischen Fakten und Umstände im jeweils zu beurteilenden Sachverhalt mit erheblichen Ermessens- und Interpretationsspielräumen verbunden sein können. Nicht selten sind mit der Umsetzung von IFRS 15 realiter tiefgreifende Prozess- und Systemanpassungen erforderlich.

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Ist weniger wirklich mehr? – Eine Diskussion der aktuellen Tendenzen im Corporate Reporting

In der aktuellen Diskussion um eine effektive Finanzberichterstattung fällt immer wieder das Stichwort „Disclosure-Problem“. In den letzten zehn Jahren – bedingt insb. durch die verpflichtende Einführung der IFRS – sind die Geschäftsberichte deutscher Unternehmen in ihrem Umfang geradezu explodiert. Vielfach stellt man sich nunmehr die Frage: Wer liest eigentlich diese ganzen Unternehmensinformationen? Zwangsläufig formiert sich in der Praxis eine Gegenbewegung, welche auf eine massive Ausdünnung der finanziellen Berichterstattung abzielt. In vorderster Front dieser Bewegung steht die Siemens AG. Aber: Ist dies wirklich der richtige Weg?

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Bewertungsannahmen des IFRS 13 für nichtfinanzielle Vermögenswerte

– Analyse von Praxistauglichkeit und Zielkonformität –

Mit der Bewertung nach IFRS 13 versucht das IASB den trade-off zwischen Relevanz und Verlässlichkeit der Berichterstattung zu lösen. Der vorliegende Beitrag zeigt, warum dies nur teilweise gelingt und warum auch IDW RS HFA 47 bestehende Probleme nicht vollständig beseitigen kann.

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Der Markt für Abschlussprüfungsleistungen bei Versicherungsunternehmen in Deutschland

– eine Analyse auf Ebene der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und testierenden Wirtschaftsprüfer –

Die Studie analysiert den deutschen Markt für Abschlussprüfungsleistungen bei unter Bundesaufsicht stehenden Versicherungsunternehmen (VU) (exklusive Pensionsfonds, Pensions- und Sterbekassen) in den Jahren 2009 bis 2013 auf Ebene der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG) und testierenden Wirtschaftsprüfer (WP). Auf Ebene der WPG ist der Markt im Vergleich zu anderen Prüfungsmärkten absolut und relativ sehr hoch konzentriert. KPMG ist dominierender Marktführer. Ursache für die hohe Konzentration sind u.a. die wenigen sehr großen prüfungspflichtigen VU. Auf Ebene der testierenden WP zeigt sich, dass der Markt auf Basis der linksunterzeichnenden WP stets mittelhoch bis hoch, auf Basis der Rechtsunterzeichner lediglich leicht konzentriert ist. Die fünf honorarstärksten Linksunterzeichner vereinnahmen abhängig vom Jahr zwischen 67% (2009) und 70% des gesamten Marktes. Der dominierende Marktführer ist mit Ausnahme von 2012 in jedem Jahr derselbe linksunterzeichnende WP von KPMG mit Marktanteilen

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