Studie zur Übernahme der integrierten Berichterstattung

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Begriff 'integrierter Bericht' nicht unbedingt verwendet wird - einige integrierte Berichte werden auch 'Jahresbericht' oder 'Nachhaltigkeitsbericht' genannt. | ©vege/fotolia.com

Der IIRC hat eine neue Studie ‚Integrated Reporting and the Capitals’ Diffusion‘ veröffentlicht, wie Deloitte berichtet. Die Studie analysiert quantitativ die integrierte Berichterstattung, um das Ausmaß der Verbreitung, die Tiefe der Übernahme sowie das Ausmaß und die Art der Angabe der verschiedenen Kapitalien zu bestimmen.

Der internationale Rat für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Council, IIRC) hat eine neue Studie vorgestellt. Die Studie wurde vom französischen Standardsetzer Autorité des Normes Comptables (ANC) gefördert. Das Projekt hinter der Studie galt Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wo und von wem wurde die integrierte Berichterstattung übernommen?
  • Inwieweit wurde das IIRC-Rahmenkonzept befolgt („Tiefe“ der Übernahme)?
  • Wie berichten Unternehmen über die Kapitalien?
  • Verwenden integrierte Berichterstatter auch die GRI-Standards?

Integrierte Berichterstattung: Weiter entwickelte Länder sind im Rückstand

Die Studie zeigt, dass die integrierte Berichterstattung zu einer raschen Verbreitung in der ganzen Welt gereift ist. Sie bietet aber auch einige interessante Erkenntnisse wie z.B. die Tatsache, dass weiter entwickelte Länder bei der Übernahme im Rückstand sind. Zudem haben einige Unternehmen integrierte Berichte entwickelt, noch bevor das IIRC-Rahmenkonzept veröffentlicht wurde. Außerdem wird die Bezeichnung ‚integrierter Bericht‘ nicht unbedingt verwendet – einige integrierte Berichte werden auch ‚Jahresbericht‘ oder ‚Nachhaltigkeitsbericht‘ genannt.

Die Pressemitteilung auf der Internetseite des IIRC bietet eine kurze Zusammenfassung und Zugang zum vollständigen Bericht.

(Deloitte, IASplus vom 06.08.2019 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)

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Owlit-Modul „Bilanzrecht (Bundesanzeiger Verlag)“


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