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IASB-Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten


Der IASB hat ein neues Prinzip zur Kapitalabgrenzung entwickelt, welches mit wenigen Ausnahmen zu den gleichen Ergebnissen führt, wie die Regelungen des IAS 32. | ©SBH/fotolia.com

Der IASB hat das Diskussionspapier DP/2018/1 Financial Instruments with Characteristics of Equity betreffend die Abgrenzung von Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital veröffentlicht.

Mit dem neuen Positionspapier reagiert der IASB unter anderem auf die häufige Kritik, die an IAS 32 geübt wird. Diese und die zahlreichen Eingaben an das IFRS IC bemängeln zum einen signifikante Anwendungsprobleme mit den Anforderungen des Standards (z.B. Put-Optionen über Anteile nicht-beherrschender Gesellschafter) und zum anderen den resultierenden Bilanzausweis, der oftmals nicht sinnvoll erscheint (kündbare Instrumente, die nicht unter die Ausnahmeregelung der Paragrafen 16A und 16B des IAS 32 fallen).

Neues Prinzip zur Kapitalabgrenzung

An der klassischen Dichotomie (Aufteilung der Passiv-Seite der Bilanz in zwei Klassen: Fremdkapital und Eigenkapital) festhaltend entwickelt der IASB im Diskussionspapier ein neues Prinzip zur Kapitalabgrenzung, welches mit wenigen Ausnahmen zu den gleichen Ergebnissen führt, wie die Regelungen des IAS 32. Darüber hinaus werden im Diskussionspapier Ansätze vorgestellt, wie die mit der Dichotomie einhergehenden Informationsdefizite durch Ausweis und Angaben kompensiert werden können.

Stellungnahmen zu diesem Diskussionspapier werden vom IASB bis 07.01.2019 erbeten.

(DRSC vom 28.06.2018 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


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