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Bewerbungen für die Mitgliedschaft im IFRS IC erbeten

Die IFRS-Stiftung bittet um Bewerbungen für vier Vakanzen im International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRS IC). Diese entstehen zum 01.07.2019 aufgrund endender Amtszeiten bisheriger Mitglieder. Die Amtszeiten würden am 30.06.2022 enden. Bewerbungen für die Mitgliedschaft werden bis zum 08.03.2019 erbeten. Redaktionelle Hinweise: Weitere Informationen sowie die Anforderungskriterien können der Internetseite des IASB entnommen werden (http://hbfm.link/4725).

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Unionsrechtskonforme Auslegung des § 9 Nr. 7 GewStG

Im Einvernehmen mit dem BMF wurden die Folgen aus dem EuGH-Urteil vom 20.09.2018 in der Rechtssache C-685/16 (EV) geregelt. In diesem Urteil hat der EuGH entschieden, dass die Voraussetzungen für die Kürzung nach § 9 Nr. 7 GewStG bei Gewinnen aus Anteilen an einer Tochtergesellschaft, die ihre Geschäftsleitung und ihren Sitz in einem Staat außerhalb der EU hat (Drittstaatensachverhalt), gegen die Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 ff. AEUV verstößt. Nach dem Ergebnis einer Erörterung der obersten

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Bewertung einer Sachausschüttung in Form einer offenen Gewinnausschüttung

Der Gegenstand einer Sachausschüttung einer KapGes. ist mit dem gemeinen Wert zu bewerten. Auf den Wertansatz im Gewinnverwendungsbeschluss kommt es nicht an. BFH-Begründung: Den gemeinen Wert gem. §§ 1, 9 BewG setzt der BFH an, weil eine ausdrückliche Vorschrift über die Bewertung offener Gewinnausschüttungen im KSt-Recht fehlt. Auch dann, wenn im Gewinnverwendungsbeschluss der auszuschüttende Sachwert mit dem Buchwert angegeben wird und damit handelsrechtlich die sog. Buchwertmethode zur Anwendung

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Inspektionsschwerpunkte gem. APAS-Arbeitsprogramm 2019

Die Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS) hat ihr Arbeitsprogramm 2019 veröffentlicht. Insb. werden folgende Schwerpunkte der Inspektion des Qualitätssicherungssystems der Praxen im Arbeitsprogramm 2019 der APAS genannt: Umsetzung der Anforderungen aus der EU-Regulierung, insb. Unabhängigkeitsregelungen, vornehmlich in Bezug auf die Erbringung von Nichtprüfungsleistungen, Rotationsmanagement und Prozesse bei Beteiligung an Ausschreibungsverfahren, Weiterentwicklung von Prüfungsansätzen bei

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Änderungen an IAS 28 in europäisches Recht übernommen

Die EU hat den Änderungsstandard „Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (Änderungen an IAS 28)“ in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen stellen insb. klar, dass der IFRS 9 „Finanzinstrumente“ auf langfristige Beteiligungen an einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture angewendet wird, die Teil der Nettoinvestition in dieses Unternehmen bzw. Joint Venture ausmachen, aber nicht nach der Equity-Methode bilanziert werden. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens

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Aktualisierter Erstellerleitfaden für die IFRS-Taxonomie herausgegeben

Die IFRS-Stiftung hat eine aktualisierte Fassung des Leitfadens „Using the IFRS Taxonomy – A preparer´s guide“ zur Nutzung und zum besseren Verständnis der IFRS-Taxonomie herausgegeben. Aktualisierungen betreffen u.a. Erklärungen, wie unternehmensspezifische Informationen kommuniziert werden können, sowie Beispiele zur Erläuterung zur Identifikation von Informationen im Abschluss. Redaktionelle Hinweise: Der Leitfaden kann unter http://hbfm.link/4724 abgerufen werden.

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Betriebsausgabenkürzung bei der betrieblichen Altersversorgung

Fest zugesagte prozentuale Renten- oder Anwartschaftserhöhungen sind zwar keine ungewissen Erhöhungen i.S.d. § 6a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 Satz 4 EStG. Hieraus folgt jedoch nicht, dass jedwede Renten- oder Anwartschaftsdynamisierungen bei der Prüfung einer sog. Überversorgung unbeachtlich sind. BFH-Begründung: Insb. wird ausgeführt, dass ein zusätzlicher Ausgleich künftig ansteigender säkularer Einkommenstrends um einen festen Prozentsatz nur in einem moderaten Umfang anerkannt werden kann, wenn die zugesagte

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Automatischer Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen

Nach den Vorgaben des Gesetzes zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen (FKAustG) werden Informationen über Finanzkonten in Steuersachen zum 30.09.2019 zwischen dem BZSt und der zuständigen Behörde des jeweils anderen Staates i.S.d. § 1 Abs. 1 FKAustG automatisch ausgetauscht (§ 27 Abs. 1 FKAustG). Mit dem o.g. Schreiben hat das BMF die Staaten i.S.d. § 1 Abs. 1 FKAustG bekannt gegeben, mit denen voraussichtlich der automatische Datenaustausch zum 30.09.2019

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Wertaufstockung bei Einbringung eines Mitunternehmeranteils mit negativem Kapitalkonto

Die Voraussetzungen des § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 UmwStG 2006 sind sowohl für jeden Gesellschafter als auch für jeden einzelnen Sacheinlagegegenstand gesondert zu prüfen. Dies gilt auch bei Einbringung mehrerer Mitunternehmeranteile mit positiven und negativen Kapitalkonten. Redaktioneller Hinweis: Zum Volltext der BFH-Entscheidung s. DB 2019 S. 341 = DB1295682.

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Endgültige Stellungnahme der EFRAG zum Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital herausgegeben

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihre endgültige Stellungnahme zum Diskussionspapier DP/2018/1 „Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital“ des IASB herausgegeben. In ihrer Stellungnahme erkennt die EFRAG die Herausforderungen, welche sich aus der Anwendung des IAS 32 „Finanzinstrumente: Ausweis“ ergeben. Hierbei spricht die EFRAG u.a. die Verbesserung der Angabevorschriften und der Klassifizierungsleitlinien für

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Klimabezogene Berichterstattung der Unternehmen

Im Rahmen des Sustainable Finance Action Plan hat die EU-Kommission eine Technical Expert Group eingesetzt, die sich u.a. mit der Erweiterung der non-binding guidelines zur EU-CSR-RL um die Empfehlungen der vom G20 Financial Stability Board eingesetzten Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) befasst. Diese Expertengruppe hat Anfang Januar 2019 einen Bericht (Report on Climate-related Disclosures) vorgelegt, zu dem das IDW Stellung genommen hat: Nach Angaben vom 31.01.2019 ist

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Zusammenfassung der Erörterungen des beratenden Forums für Bilanzierungsstandards veröffentlicht

Der Stab des International Accounting Standards Board (IASB) hat eine Zusammenfassung der Erörterungen des beratenden Forums für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) von der Dezembersitzung veröffentlicht. Dabei wurden u.a. die Themen „Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital“, „Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle“, „Versicherungsverträge“ sowie „Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts“ diskutiert. Redaktionelle Hinweise:

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Tätigkeitsbericht 2018

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2018 veröffentlicht. Die Anzahl der Fehlerfeststellungen bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 84 Prüfungen abgeschlossen und eine normalisierte Fehlerquote von 12% erreicht. Darüber hinaus wurden nahezu alle in 2017 festgestellten Fehler im nachfolgenden Abschluss korrigiert. Redaktionelle Hinweise: Der vollständige Tätigkeitsbericht kann unter http://hbfm.link/4728 aufgerufen

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Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

Aufwendungen des Gesellschafters aus einer Einzahlung in die Kapitalrücklage zur Vermeidung einer Bürgschaftsinanspruchnahme führen zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung. Redaktionelle Hinweise: Zum Volltext s. DB 2018 S. 2911 = DB1288109. Das Urteil nimmt Bezug darauf, dass mit der Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG die gesetzliche Grundlage für die bisherige Rspr. zur Berücksichtigung von Aufwendungen des Gesellschafters aus eigenkapitalersetzenden

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IDW-Stellungnahme zum IASB-Diskussionspapier zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital veröffentlicht

In seiner Stellungnahme begrüßt das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) die Auseinandersetzung mit dem Thema „Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital“. Die Abgrenzung von Eigen- oder Fremdkapital sei fundamental für die finanzielle Berichterstattung nach IFRS und die zunehmenden Anfragen an das IFRS IC zur Klassifikation von Finanzinstrumenten, insb. Derivaten bzw. Instrumenten, die sowohl Eigenschaften von Fremd- als auch von Eigenkapital aufweisen, belegten die konzeptionellen Mängel

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Ergebnisse der 71. Sitzung des IFRS-Fachausschusses veröffentlicht

Der IFRS-Fachausschuss (IFRS-FA) des DRSC hat am 17.12.2018 in Berlin getagt. Während seiner 71. Sitzung hat er zunächst das Diskussionspapier (DP/2018/1) „Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital“ erörtert. Es wurden geringfügige, überwiegend redaktionelle Änderungen beschlossen. U.a. soll der vom IFRS-FA wahrgenommene Zusammenhang zwischen dem „amount feature“ und der „proprietary perspective“ klarer begründet werden. Ferner soll die Stellungnahme auf einen Widerspruch zwischen IFRIC

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