Fallstudien

Erfolgsfaktoren ganzheitlicher Unternehmenssteuerung

– Integrierte Planung, Steuerung und Berichterstattung bei der Flughafen München GmbH –

Eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung beinhaltet die Integration der Strategie über Zielsysteme und Kennzahlen in die interne Unternehmenssteuerung sowie eine darauf aufbauende externe Berichterstattung. Dabei werden Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung in Form von nichtfinanziellen Kennzahlen berücksichtigt. Am Beispiel der Flughafen München GmbH wird erläutert, wie die Umsetzung einer auf Nachhaltigkeitsprinzipien basierenden Unternehmensentwicklung als zentraler Teil der Konzernstrategie aussehen kann. Es wird erläutert, wie die Konzernstrategie von der Strategieentwicklung bis zur jährlichen Planung und unterjährigen Steuerung sowie externen Berichterstattung umgesetzt werden kann. In dem Beitrag wird weiterhin aufgezeigt, wie Integrated Reporting wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Konzernsteuerung liefert und dass bereichsübergreifende, strukturierte Zusammenarbeit ein Schlüssel zum Erfolg ist.

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IFRS 16: Gestaltungspotenziale im Konzern und Signalisierungswirkungen

– Fallstudie zu Handlungsspielräumen des Leasingnehmers –

Die Neueinführung des Leasingstandards bringt für Unternehmen mit einem leasingintensiven Geschäftsmodell umfassende Veränderungen mit sich. Gegenstand des Beitrags ist die Analyse, ob Leasingverträge, die potenziell Bilanzkennzahlen verschlechtern, durch Gestaltungsvarianten aus dem Konzernverbund ausgelagert werden können, ohne dass der direkte Nutzenzugriff auf das Leasingobjekt verloren geht. Damit einhergehende – teilweise gegenläufige – Kennzahleneffekte werden erklärt und gegenübergestellt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Standardänderung die Nutzbarkeit opportunistisch motivierter bilanzieller Spielräume reduzieren kann.

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Implementierung von IFRS 16: Ein beispielhafter Projektverlauf

– Aufgaben der Projektleitung von der Projektplanung bis zum Projektabschluss –

Hinsichtlich der Einführung von IFRS 16 gilt, dass Unternehmen bereits jetzt handeln müssen, um die Anforderungen des neuen Leasingstandards rechtzeitig zu erfüllen. Zeitaufwand und Budget werden hier häufig im ersten Schritt unterschätzt, da das Ausmaß der Auswirkungen nicht auf den ersten Blick erkannt wird. Hierzu zählen auch die Komplexitäten, die sich aus der Einführung einer Toollösung ergeben. Es gibt jedoch eine Reihe von Werkzeugen, die eingesetzt werden können, um die Komplexität zu reduzieren und das Projekt erfolgreich und kosteneffizient durchzuführen. Eine gute Projektplanung sowie ein vorausschauendes Projektmanagement sind essenziell, um eine effiziente, effektive und konsistente Abwicklung zu ermöglichen.

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Aufdeckung von Bilanzdelikten

– Fallstudie zum Bilanzbetrug am Beispiel Let‘s Gowex SA Spain –

Wenn eine Bilanz professionell manipuliert wird, sind aus den Abschlüssen mittels Zeitvergleich Fälschungen schlecht oder überhaupt nicht aufzudecken. Verwertbare Hinweise liefert in den meisten Fällen eher ein Branchenvergleich bzw. der Vergleich innerhalb einer Peer Group. Dies lässt sich anhand eines Praxisfalls aus der Realität bei den Prüfungsgebühren und den Umsatzerlösen pro Mitarbeiter deutlich zeigen. Der Fall Let’s Gowex SA ist deshalb für die Bilanzanalyse so interessant, weil es per Bilanzmanipulation wie in kaum einem anderen Fall gelang, nahezu alle Analyse-Klassen positiv zu gestalten.

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Anwendungs- und Auslegungsfragen zu IFRS 15 am Beispiel der Telekommunikationsbranche (Teil 2)

– Kosten der Vertragserlangung, Umsatzrealisierung bei Rückgriff auf indirekte Vertriebswege, Bestimmung der Vertragslaufzeit, Anhangangaben –

Im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 15 werden in der Praxis vielfältige Anwendungs- und Auslegungsfragen auftreten. In zwei Teilen werden exemplarisch sieben typische Fallbeispiele aus der Telekommunikationsbranche beleuchtet, die in Abhängigkeit der spezifischen Fakten und Umstände im jeweils zu beurteilenden Sachverhalt mit erheblichen Ermessens- und Interpretationsspielräumen verbunden sein können. Nicht selten sind mit der Umsetzung von IFRS 15 realiter tiefgreifende Prozess- und Systemanpassungen erforderlich.

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Anwendungs- und Auslegungsfragen zu IFRS 15 am Beispiel der Telekommunikationsbranche (Teil 1)

– Anwendung des Portfolio Approach, Berücksichtigung von Finanzierungskomponenten, Prinzipal-Agent-Transaktionen –

Im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 15 werden in der Praxis vielfältige Anwendungs- und Auslegungsfragen auftreten. In zwei Teilen werden exemplarisch sieben typische Fallbeispiele aus der Telekommunikationsbranche beleuchtet, die in Abhängigkeit der spezifischen Fakten und Umstände im jeweils zu beurteilenden Sachverhalt mit erheblichen Ermessens- und Interpretationsspielräumen verbunden sein können. Nicht selten sind mit der Umsetzung von IFRS 15 realiter tiefgreifende Prozess- und Systemanpassungen erforderlich.

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Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015: Steuerliche Überleitungsrechnung nach IAS 12

– Ergänzung zur Fallstudienserie in KoR 03/2015-12/2015 –

In Ergänzung der in 2015 veröffentlichten Fallstudienserie zur Konzernrechnungslegung nach EU-IFRS 2015 spannt diese Fallstudie den inhaltlichen Bogen von den theoretischen Grundlagen der steuerlichen Überleitungsrechnung über die Erläuterung der wesentlichen Überleitungstatbestände bis zur Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung am Fallbeispiel des Schiffbau-Konzerns. Eine Prozessdarstellung verdeutlicht, dass für die Herleitung der steuerlichen Überleitungsrechnung einerseits ein hohes abteilungsübergreifendes Fachwissen notwendig ist und dass andererseits ein hoher Abstimmungsbedarf besteht.

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Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und Segmentabschlussanalyse (Teil 2)

– Segmentabschlussanalyse –

Teil 2 der Fallstudie zur „Segmentberichterstattung nach IFRS 8 und Segmentabschlussanalyse“ stellt die verschiedenen Möglichkeiten der Abschlussanalyse der extern veröffentlichten Segmentberichterstattung durch die Abschlussadressaten dar. Es werden hierbei die unterschiedlichen Arten von ableitbaren Segmentkennzahlen anhand des im ersten Teil der Fallstudie aufgestellten Segmentberichts (vgl. KoR 2017 S. 36 ff.) aufgezeigt und die jeweiligen Aussagegehalte kritisch analysiert.

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