Aufsätze

IFRS 15 und die Zweifelsfrage der Kombinierung von Einzelverträgen

Nach Paragraf 4 des IFRS 15 stellt im Grundsatz der jeweilige Kundenvertrag die Rechnungslegungseinheit für die dort normierte Erfassung von Umsatzerlösen dar. In praxi können aber mehrere Verträge mit dem Ziel einer ökonomischen Gesamtwirkung ausgehandelt werden. Einen solchen Fall greift das IFRS IC in einer Agendaentscheidung vom März 2018 auf. Anhand der Analyse des vom IFRS IC diskutierten Sachverhalts wird im Beitrag herausgearbeitet, unter welchen Umständen eine Zusammenfassung mehrerer Kundenverträge zu einer Rechnungslegungseinheit als möglich oder gar geboten erscheint.

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Strategy matters! – Potenziale der Strategieberichterstattung effektiv nutzen

Die Strategieberichterstattung von Unternehmen ist in der Wissenschaft und in der Führungspraxis ein weitgehend vernachlässigtes Thema, obwohl diese ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen sein kann. Anhand des Wettbewerbs „Investors‘ Darling“ und der 2018er Ergebnisse wird erläutert, welche Verbesserungspotenziale im Rahmen der Strategieberichterstattung deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen existieren.

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IFRS-Update 2019

– Ein Überblick über die ab 2019 neu anzuwendenden IFRS –

Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ bringt das Jahr 2019 für die Praxis der IFRS-Anwender eine bedeutsame Neuerung mit sich, die nicht nur organisatorische Auswirkungen hat, sondern auch das Bilanzbild im Einzelfall erheblich verändern kann. Darüber hinaus existieren weitere Neuerungen, welche ab dem 01.01.2019 verpflichtend zu beachten sind. Die Bilanzierenden müssen sich detailliert mit den entsprechenden Anforderungen auseinandersetzen.

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Erste Berichts- und Prüfungssaison der nichtfinanziellen Berichterstattung – Eine empirische Analyse der DAX160-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017

Die aus dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz resultierenden neuen Vorschriften zur nichtfinanziellen Erklärung gewähren den betroffenen Unternehmen größtmögliche Flexibilität bei der Ausgestaltung der nichtfinanziellen Berichterstattung und bei der Prüfung. Dieser Beitrag untersucht im Anschluss an den vorangegangenen Beitrag in KoR 2018 S. 570 ff. die Umsetzungspraxis im DAX160. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den vorliegenden nichtfinanziellen Erklärungen der im DAX30, MDAX, SDAX und TecDAX gelisteten Unternehmen auf.

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ED/2018/2: Ergänzung von IAS 37 hinsichtlich des Kostenbegriffs zur Identifikation von Drohverlusten

– Bestandteile unvermeidlicher Kosten nun nach Vorbild von IFRS 15 –

Der IASB schlägt mit ED/2018/2 eine Ergänzung von IAS 37 vor. Damit soll konkretisiert werden, welche Kosten bei der Identifikation, ob ein Vertrag belastend ist, zu berücksichtigen sind. In IAS 37.68 werden (unbestimmte) Kostenbegriffe verwendet; deren Klarstellung ist Ziel dieses Änderungsentwurfs. Andere bestehende Unklarheiten in diesem Zusammenhang werden im Entwurf (leider) nicht aufgegriffen.

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Trends und Perspektiven der IFRS- und HGB-Rechnungslegung (Teil 1)

– Bericht zum 18. PwC-Expertenforum vom 25./26.09.2018 –

Nicht nur einzelne Anwendungsprobleme bestimmter Standards und Vorschriften müssen die Verantwortlichen für die IFRS- bzw. HGB-Rechnungslegung derzeit lösen, sondern zunehmend sind auch Themen grundsätzlicherer Art zu bearbeiten. Dies zeigte sich in Frankfurt/M. anlässlich des PwC-Expertenforums am 25./26.09.2018 zum einen hinsichtlich des Einflusses des Megatrends Digitalisierung und zum anderen mit dem weiteren Vordringen nichtfinanzieller Elemente in die Finanzberichterstattung.

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Rechnungslegung im privaten und staatlichen Sektor

– Grundlegende Fragen der Bilanzierung nach HGB & SsD sowie IFRS & IPSAS – Teil 5: Bilanzierungsfeld immaterielle Vermögensgegenstände bzw. -werte –

Die Fallstudienreihe führt fragengeleitet in die Rechnungslegung im privaten und öffentlichen Sektor auf Einzelabschlussebene ein, wobei jeweils auf zwei nationale und internationale Normensysteme Bezug genommen wird: einerseits das HGB für Kaufleute bzw. für große KapGes. und die Standards staatlicher Doppik (SsD) für Gebietskörperschaften (hier Bundes- und Landesebene) und andererseits IFRS für kapitalmarktorientierte Konzerne und die International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) für Einheiten des öffentlichen Sektors, wie Gebietskörperschaften, staatliche Einheiten der mittelbaren Verwaltung sowie internationale Organisationen (z.B. UNO, NATO, EU-Kommission und OECD). Im vorliegenden Teil 5 wird das Bilanzierungsfeld immaterielle Vermögensgegenstände bzw. -werte behandelt.

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Risikoexposition deutscher Unternehmen vor und nach der Krise

– Eine Analyse anhand der Zinssensitivitäten nach IFRS 7 –

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Marktentwicklung setzt sich der vorliegende Beitrag zum Ziel, die Risikoexposition deutscher Unternehmen im Hinblick auf Marktrisiken vor und nach der Finanzkrise zu untersuchen. Als Basis zur Quantifizierung der Risikoexposition dienen die Angaben des IFRS 7 und im Speziellen die hiernach angeforderte Sensitivitätsanalyse. Dabei stellen sich unter den verschiedenen Sensitivitäten einzig die Sensitivitäten gegenüber Zinsänderungen als für Vergleiche geeignet heraus. Letztere werden sodann für die Dreijahreszeiträume vor und nach der Finanzkrise herangezogen und gegenübergestellt. Hierbei zeigt sich, dass die Risikoexposition deutscher Großkonzerne nach der Finanzmarktkrise gesunken ist. Als belastbare Erklärung dient die für die Stichprobenunternehmen beobachtbare Entwicklung weg von variabler hin zu fixer Verzinsung.

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