Aufsätze

Digitalisierung im Rechnungswesen 2018/2019

– Fallbeispiele als Bestandsaufnahme im Accounting und Controlling –

Im Rahmen einer 2017 erstmalig aufgesetzten und 2018 aktualisierten Studie wurde der Stand des auf die Digitalisierung bezogenen Projektgeschehens im Rechnungswesen analysiert. Nachfolgend werden reale Fallstudien aus ausgewählten Unternehmen skizziert, die konkrete Einblicke in aktuelle Digitalisierungsvorhaben ermöglichen.

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Determinanten der Ergebnisqualität deutscher Aktiengesellschaften

– Eine empirische Analyse zu Zeitreiheneigenschaften der Ergebnisgrößen sowie zur Bilanzpolitik seit Einführung der IFRS –

Erhebungen zur Messung der Ergebnisqualität von IFRS-Abschlüssen im Zeitablauf und im Vergleich zwischen Unternehmen verschiedener Länder gibt es in großem Umfang. Hier wird ausschließlich auf deutsche Unternehmen abgestellt und untersucht, inwieweit bestimmte Unternehmensmerkmale die Entwicklungen der Ergebnisqualität im Mehrjahrestrend geprägt haben. Die Ergebnisse decken sich nur teilweise mit den theoretisch abgeleiteten Erwartungen und sind manchmal kontraintuitiv.

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Internationale Unternehmensführung im Wandel: Implikationen für Rechnungswesen und Abschlussprüfung

– Bericht zum Deutschen Betriebswirtschafter-Tag 2018 vom 26./27.09.2018 in Düsseldorf –

Unternehmensführung war das vorjährige Generalthema des Deutschen Betriebswirtschafter-Tags: Am 26. und 27.09.2018 wurde anhand von hochaktuellen Beispielen aus der Unternehmenspraxis und breitgefächerten Beiträgen aus der Wissenschaft das gesamte Spektrum betriebswirtschaftlicher Aspekte der Unternehmensführung aufgegriffen. Im Blickpunkt stand das Spannungsverhältnis von Marktdynamik, Innovation und zunehmender Regulierung. Parallele Fachprogramme vertieften Fragen zu Finance, Bewertung, Accounting und Controlling einerseits und Corporate Governance sowie Organisation andererseits.

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Zur Zukunft der Finanzberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen – Vorschläge der IDW Arbeitsgruppe „Trendwatch“

Das IDW hat Vorschläge für die künftige Ausgestaltung der Finanzberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen vorgelegt. Dabei stehen die Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung, die Weiterentwicklung des Prognoseberichts sowie die marktwertorientierte Ausrichtung handelsrechtlicher Bilanzierungsvorschriften im Fokus.

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Digitaler Geschäftsbericht als „Hidden Champion“

– Vom Pull- zum Push-Reporting –

Auf den Öffentlichkeitswandel und das veränderte Mediennutzungsverhalten haben die Macher von Geschäftsberichten in den letzten Jahren nicht reagiert. Paradoxerweise investieren Unternehmen große Budgets und hunderte Arbeitsstunden in die inhaltliche Erstellung und Gestaltung ihrer Berichte, aber vernachlässigen häufig gänzlich die Kommunikation der Inhalte. Dabei bieten gerade digitale Geschäftsberichte viel Potenzial dazu. In diesem Beitrag werden die veränderte Rolle des Geschäftsberichts und die daraus entstehende Notwendigkeit einer Re-Positionierung erläutert.

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Der Exposure Draft des IASB zur Anpassung von IAS 8 hinsichtlich freiwilliger Änderungen von Bilanzierungsmethoden (ED/2018/1)

– Eine systematische Auswertung der Comment Letter –

Eine deskriptiv-quantitative und qualitative Auswertung der Comment Letter zum Exposure Draft zur Anpassungen von IAS 8 (ED/2018/1) offenbart massive Bedenken vonseiten der Kommentierenden. Wichtige Eckpunkte des Diskussionspapers werden dabei mitunter kategorisch abgelehnt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit das IASB diese Rückmeldungen in einer etwaigen finalen Fassung der IAS 8-Änderung berücksichtigt.

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Berichterstattung über die erstmalige Anwendung von IFRS 9

– Eine Analyse anhand der Zwischenberichte per 30.06.2018 ausgewählter SDAX-Unternehmen –

Die Analyse von ausgewählten Konzernhalbjahresabschlüssen per 30.06.2018 hat gezeigt, dass die retrospektive Erstwendung des IFRS 9 bei 65% der untersuchten Unternehmen zu Anpassungen in der Bilanz per 01.01.2018 geführt hat. Auf welche konkreten Unterschiede zwischen IAS 39 und IFRS 9 diese Anpassungen zurückzuführen sind und wie die Unternehmen darüber in den Halbjahresabschlüssen berichtet haben, wird in dem Beitrag differenziert ausgeführt. Es konnte u.a. festgestellt werden, dass obgleich in den Zwischenberichten allein eine in IAS 34 nicht weiter konkretisierte Beschreibung der Art und Auswirkungen der Änderungen durch die Erstanwendung des IFRS 9 gefordert wird, sich einige der untersuchten Unternehmen bereits an den Vorgaben des IFRS 7 für den Konzernabschluss 2018 orientiert haben. Die gewonnenen Erkenntnisse können insofern hilfreich für die geforderten Angaben in den Konzernabschlüssen 2018 sein.

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Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bewertung von Marken im Zuge von Unternehmenstransaktionen nach IFRS, Handelsrecht und Steuerrecht

Unternehmenstransaktionen sind nach verschiedenen Regelungen bilanziell abzubilden, die jeweils individuelle Wertkonzepte für die Bewertung umfassen. Der Beitrag beleuchtet die Frage, ob die Vorschriften nach IFRS, Handelsrecht und Steuerrecht dazu führen, dass das Bewertungsergebnis einer erworbenen Marke unterschiedlich ausfällt. Es zeigt sich, dass in den Einzelregelungen Unterschiede existieren, die zu verschiedenen Werten bei der Markenbewertung führen können. Insb. bei einer unbegrenzten Nutzungsdauer nach den IFRS ergeben sich im Unterschied zum Handels- und Steuerrecht wertrelevante Implikationen auf die finanziellen Überschüsse und den abschreibungsbedingten Steuervorteil. Insofern ist es ohne weitere Analysen nicht empfehlenswert, unreflektiert einen Wert für sämtliche Regelungssysteme zu verwenden.

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