Aufsätze

Reporting & Analytics: Endlich mehr Effizienz im Reporting

– Bericht zur 12. Horváth-Fachkonferenz Reporting & Analytics vom 31.05.-01.06.2017 in Berlin –

Standardisierung und Automatisierung sind die wesentlichen Treiber, die die Reportingzukunft beeinflussen. Hierbei geht es insb. darum, manuelle Eingriffe in die Berichtserstellung weitgehend zu vermeiden. Die nachfolgend skizzierten Rahmenbedingungen und Anwenderberichte vermitteln einen Eindruck, wie weit die Praxis in der Rechnungslegung und im Management Reporting bereits ist und welche Herausforderungen die Weiterentwicklungen in den nächsten Jahren an die Bilanz- und Finanzexperten stellen.

weiterlesen

Anregung einer unterstützenden Möglichkeit zur Objektivierung des Goodwillansatzes im Zuge der Jahresabschlussanalyse

Der Goodwill stellt eine der größten Herausforderungen bei der qualifizierten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage von Konzernen dar. Nicht zuletzt aufgrund seines immateriellen Charakters, der hohen bilanzpolitischen Einflussmöglichkeiten und des langen Fortbestehens in den Unternehmensbilanzen sind der positive Unterschiedsbetrag und sein Wertansatz durch den Analysten zu hinterfragen. Mit Blick auf die aktuellen Geschäftsberichte der DAX30-Unternehmen und die Höhe der ausgewiesenen positiven Unterschiedsbeträge im Verhältnis zu den Bilanzsummen oder auch dem Eigenkapital zeigt sich die immense Bedeutung. In dem Beitrag soll eine Möglichkeit vorgestellt werden, die zu einer Objektivierung des Goodwills beiträgt. Der Bilanzleser soll durch die strukturierte Analyse der Unternehmensinformationen anhand eines Bewertungsschemas in die Lage versetzt werden, die Werthaltigkeit und die Ausnutzung von bilanzpolitischen Spielräumen zu plausibilisieren und ggf. Abschläge zu quantifizieren.

weiterlesen

Nachhaltigkeits-Reporting und der Kapitalmarkt

– Befunde aus der empirischen Forschung –

Eine nachhaltige Unternehmensführung ist für die Kapitalmarktperformance von weitreichender Bedeutung. Diese Erkenntnis gilt als gesichert. Dennoch werden Nachhaltigkeits-Reports weiterhin als reine Image-Broschüre gesehen, die sich vornehmlich an nichtfinanzielle Stakeholder richtet. In der empirischen Forschung mehren sich dagegen die Befunde, dass Unternehmen, die in ihre CSR-Berichterstattung investieren hiervon auch am Kapitalmarkt profitieren. Insb. für Unternehmen mit überdurchschnittlicher Nachhaltigkeitsleistung besteht die Möglichkeit, mithilfe zielgerichteter Offenlegungen Analysten und Anleger vom eigenen Geschäftsmodell zu überzeugen.

weiterlesen

13 Jahre Impairment-only-Ansatz zur Goodwillbilanzierung in Deutschland

– Empirische Erkenntnisse und aktuelles Stimmungsbild –

Die Folgebewertung des Goodwills ist seit Langem eines der meist diskutierten Bilanzierungsprobleme. Die letzte wesentliche Änderung der Goodwillbilanzierung in den für deutsche börsennotierte Unternehmen maßgeblichen IFRS erfolgte vor rund 13 Jahren. Im Zuge der ersten Phase des Business Combinations Projekts des IASB wurde im Jahr 2004 die planmäßige Abschreibung durch den sog. Impairment-only-Ansatz ersetzt. Im Rahmen des Post-implementation Review (PIR) zu IFRS 3 „Business Combinations“ wurde die umstrittene Änderung auf den Prüfstand gestellt. Trotz Abschluss dieses PIR im Juni 2015 laufen weiterhin Diskussionen dazu, ob eine Abschreibung des Goodwills sachgerechter wäre und welche immateriellen Vermögenswerte vom Goodwill separiert werden sollten. Diese Diskussion des IASB wird bis in die zweite Hälfte des Jahres 2017 andauern, weshalb die Thematik des Impairment-only-Ansatzes zur Goodwillbilanzierung nach wie vor brisant ist sowie dieses Jahr noch zunehmend in Diskussion stehen wird.

weiterlesen

IFRS 16: Gestaltungspotenziale im Konzern und Signalisierungswirkungen

– Fallstudie zu Handlungsspielräumen des Leasingnehmers –

Die Neueinführung des Leasingstandards bringt für Unternehmen mit einem leasingintensiven Geschäftsmodell umfassende Veränderungen mit sich. Gegenstand des Beitrags ist die Analyse, ob Leasingverträge, die potenziell Bilanzkennzahlen verschlechtern, durch Gestaltungsvarianten aus dem Konzernverbund ausgelagert werden können, ohne dass der direkte Nutzenzugriff auf das Leasingobjekt verloren geht. Damit einhergehende – teilweise gegenläufige – Kennzahleneffekte werden erklärt und gegenübergestellt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Standardänderung die Nutzbarkeit opportunistisch motivierter bilanzieller Spielräume reduzieren kann.

weiterlesen

Full Yield Curve Methoden in der internationalen Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen

– Unterschiede in den Methoden, Fragestellungen bei der Anwendung –

Vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes sind insb. nach US-GAAP bilanzierende Unternehmen dazu übergegangen die laufzeitadäquate Abzinsung bei der Bewertung und Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen durch die Nutzung der vollen Zinsstrukturkurve statt durch den einheitlichen Ersatzzins vorzunehmen. Die dabei überwiegend verwendete sog. Spot Rate-Methode kann zu einer deutlichen Absenkung sowohl der Service Cost als auch der Interest Cost führen, wohingegen die sog. Forward Rate-Methode im Wesentlichen eine Verschiebung der Kosten von der Service Cost hin zu den Interest Cost bewirkt. In dem Beitrag werden die Hintergründe dieser Effekte aufgezeigt und sich mit Fragestellungen der Anwendung dieser Methoden unter IFRS beschäftigt.

weiterlesen

Entwurf des IASB zu Änderungen an IFRS 8 „Geschäftssegmente“ – Analyse der Auswirkungen auf den Jahresabschlussersteller

Im ED/2017/2 schlägt das IASB Änderungen an IFRS 8 und IAS 34 vor. Die Änderungsvorschläge betreffen neben mehreren Klarstellungen auch zusätzliche Anhangangaben hinsichtlich des Chief Operating Decision Makers, einer inkonsistenten Segmentierung sowie der Anpassung von Vergleichsperioden nach einer Änderung der Zusammensetzung der Segmente. Die maßvollen Änderungsvorschläge sind aus Sicht der Jahresabschlussersteller insgesamt positiv zu werten.

weiterlesen

Corporate Reporting – Quo vadis?

– Bericht über die Schmalenbach-Tagung 2017 in Köln –

Im Fokus der diesjährigen Schmalenbach-Tagung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. stand die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Corporate Reporting und die damit einhergehenden Anforderungen an Unternehmen und Regulierer. Die Referenten gaben einen umfassenden Überblick über die zentralen Neuregelungen sowie über ihre Auswirkungen auf die betriebswirtschaftliche Praxis.

weiterlesen
Top