Handelsblatt News

LEITARTIKEL : Der helle Bahnsinn

Die Politik ist auf dem besten Wege, das wertvollste Staatsunternehmen, die Deutsche Bahn, kaputtzureden, warnt Dieter Fockenbrock.

Es ist eine Generalabrechnung ohnegleichen mit der Deutschen Bahn. Wirklich jeder, der sich berufen fühlt, schimpft über den Staatskonzern, meckert bestenfalls darüber, was die Bahn falsch macht, und hat schlimmstenfalls die Empfehlung, den Vorstand des Konzerns (...)

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INVESTMENTBANKING : Genug ist genug

Investmentbanker müssen sich 2019 auf Minusrunden beim Gehalt einstellen. Gut so, sagt Felix Holtermann.

Bewahrheitet sich, was zahlreiche Beobachter prophezeien, dann dürfte es beim Gehalt der europäischen Investmentbanker 2019 deutlich abwärts gehen. Mitleid ist fehl am Platz. Im Handelsgeschäft verdienen viele Händler vier Jahre nach dem Berufseinstieg 180 000 Euro oder mehr. Die (...)

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BANCO SANTANDER : Angetreten, um abzutreten

Der Investmentbanking-Star Andrea Orcel wird doch nicht Chef von Santander. Den Spaniern sind seine ausstehenden Gehaltsansprüche zu hoch.

Andrea Orcel und Ana Botin kennen sich lange und gut - aber wohl nicht gut genug. Der langjährige UBS-Investmentbanker hatte die Santander-Chefin Botin ebenso wie ihren Vater Emilio in den vergangenen Jahren bei allen wichtigen (...)

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STEFAN MESSER : BEHARRLICHER KÄMPFER

Hundert Prozent Familie, hundert Prozent global: Das ist das Ziel von Stefan Messer. Der CEO des Industriegaseherstellers hat das Familienunternehmen vor dem sicher geglaubten Aus bewahrt und führt es mit mutigen Entscheidungen zu neuer Größe.

Stefan Messer überlegt nicht lange, wenn er nach Werten gefragt wird, die ein gutes Unternehmen auszeichnen. Der CEO (...)

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RENATE PILZ UND KINDER : Im dreiklang

Renate Pilz wollte nie Unternehmerin werden. Dann stürzte ihr Mann 1975 mit dem Flugzeug ab. Verkaufen wollte die Mutter zweier Kinder den Spezialisten für sichere Automatisierung nicht. Sie wuchs mit der Zeit in die Rolle hinein - und wie: Die Schwäbin machte den Mittelständler zum Global Player, und sie begeisterte die Kinder fürs Unternehmen. Es wuchs ein ganz besonderes Erfolgs-Trio.

Es gibt spontane Antworten, die sehr viel über einen Menschen verraten können: "Nee, nee ... nee, nee ... nee, nee ... ja schon", sagt Renate Pilz auf die Frage, ob es sie nicht doch reizt, wieder aktiv mitzugestalten. Vor einem Jahr hat sie die Geschäftsführung des gleichnamigen Spezialisten für Sicherheit in der Automatisierung endgültig in die Hände ihrer Kinder Susanne Kunschert und Thomas Pilz gelegt. Bei der widersprüchlichen Antwort muss die Unternehmerin über sich selbst lachen. Und um die Szene vollständig zu erzählen: Ihre beiden Kinder lachen aus vollem Herzen mit. Weil die Antwort im Staccato auf kleinem Raum so treffend Wunsch und Ehrlichkeit der Unternehmerin auf den Punkt bringen. Übrig bleibt aber nicht der Eindruck einer Matriarchin, die ihren Nachfolgern am liebsten ins Handwerk pfuschen will, sondern der einer Mutter, die am Ende des Satzes doch lieber ehrlich zu sich selbst, ihren Kindern und dem Unternehmen ist. So, wie sie es immer (...)

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Donuts statt Hummer

Brexit, Rezessionsangst und Ertragsschwäche hinterlassen ihre Spuren in den Banketagen. Europäische Investmentbanker müssen auf Boni für das vergangene Jahr verzichten - oder sogar gleich um ihren Job bangen.

Die britischen EU-Skeptiker hatten es sich so schön ausgemalt: Das Volk spricht, und Britannien verlässt die ungeliebte Europäische Union - was neuen Handel, freie Finanzströme, (...)

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GASTKOLUMNE : Auf hoher See

Aufsichtsräte sollten sich stets im Klaren darüber sein, dass die Rechtslage meist unklar ist, meint Manuel R. Theisen.

Aufsichtsräte sind eine besondere Spezies. Das in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild von ihnen lässt Vergleiche mit einem Chamäleon berechtigt erscheinen. Überwiegend werden die Unternehmensüberwacher immer noch als eher passive, reagierende Gremien dargestellt, die nicht selten (...)

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WARENTRANSPORT : Brexit elektrisiert Firmenjäger

Logistikfirmen würde ein ungeordneter Austritt der Briten aus der EU als Erste treffen. Dieser Umbruch und der niedrige Pfund-Kurs lassen eine Übernahmewelle erwarten.

Achim Junker hatte das Scheitern der britischen Premierministerin Theresa May mit ihrem Brexit-Kompromiss vorausgeahnt. Und der Spediteur aus dem fränkischen Aschaffenburg sieht sich durch die Niederlage im Unterhaus am Dienstagabend (...)

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