Gastkommentare / Editorials

Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15, jetzt gilt es!

Dass zum Jahreswechsel neue Gesetze und Standards in Kraft gesetzt werden, ist nichts unübliches und die für ihre Änderungsdynamik bekannten IFRS bilden da keine Ausnahme. Zahlreiche parallel laufende Projekte in unterschiedlichen Bearbeitungsständen machen es den IFRS-Bilanzierern nicht leicht, alles im Blick zu behalten. Daher stellen Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Corinna Boecker schon seit einigen Jahren im Auftaktbeitrag des neuen Jahrgangs der KoR die zum Jahreswechsel neu anzuwendend

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Umgang mit Unsicherheit im IFRS-Anhang

Dass politische Abstimmungen mitunter zu überraschenden Ergebnissen führen können, dafür ist die Brexit-Entscheidung der Briten eines der wohl besten Beispiele der letzten Jahre. Doch während in den meisten Fällen politische Abstimmungen für Klarheit über den zukünftigen Weg sorgen, ist das Votum der Briten für den EU-Ausstieg der Startpunkt einer von Unsicherheit geprägten Entwicklung. Bis heute, mehr als ein Jahr später, ist nicht klar, wie der Brexit Ende März 2019 vollzogen werden soll. Die

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Die Offenlegung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die zunehmend zukunftsgerichtete Bilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsstandards erfordert von den Bilanzierenden im immer stärker werdenden Ausmaß das Treffen von Ermessensentscheidungen und den Umgang mit Schätzunsicherheiten. Für die Adressaten der Jahresabschlüsse bekommen die entsprechenden Angaben folglich eine immer größere Bedeutung, um die Abschlüsse zu verstehen und ihre Investitionsentscheidungen daraufhin auszurichten. IAS 1 sieht deswegen verschiedene Angaben zur Offenle

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Nichtfinanzielle Berichterstattung im Brennpunkt

In den letzten Jahren ist die Unternehmensberichterstattung zunehmend in den Fokus der Regulierer geraten. Schwerpunkt der Neuerungen bilden dabei Informationen zu nichtfinanziellen Belangen der Unternehmen. Mit der Ausweitung nichtfinanzieller Berichtspflichten wird allerdings der Nerv der Investoren getroffen, da Unternehmen längst eine große Bedeutung auch für ihr soziales und ökologisches Umfeld erreicht und Fragen nach Gerechtigkeit und Umweltschutz vor dem Hintergrund aktueller Entwicklung

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Goodwill – eine never ending story

Sebastian Boochs Als das IASB sich 2004 dafür entschied, den impairment-only-approach zur Folgebewertung des Goodwill einzuführen, deutete sich bereits im damaligen Standardsetzungsverfahren an, welche Kontroverse dies hinaufbeschwören sollte. Dem Primat der entscheidungsnützlichen Information sollte jedoch nichts im Wege stehen und ähnlich wie beim Fair Value gibt es theoretisch auch nur wenig gegen die Erfassung ausschließlich tatsächlich eingetretener Wertminderungen des Goodwill einzuwenden.

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Aus GRI Leitlinien werden GRI Standards

Sebastian Boochs Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erlebt seit einigen Jahren einen stetigen Bedeutungszuwachs, der letztlich ein Spiegelbild der immer stärkeren öffentlichen Aufmerksamkeit für die nichtfinanziellen Belange der Unternehmen ist. Für kapitalmarktorientierte Unternehmen gehört die regelmäßige Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts schon lange zur Regel, obwohl es keine rechtliche Verpflichtung zur Erstellung solcher Berichte gegeben hat. Die Global Reporting Initiative (GRI)

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Erwartete Kreditverluste nach IFRS 9

Eine der zentralen Neuerungen des IFRS 9 stellt die Hinwendung zur Erfassung erwarteter Kreditverluste dar. IFRS 9 sieht hierfür drei Stufen vor, in die finanzielle Vermögenswerte entsprechend ihrer Bonität einzuordnen sind. Entscheidend für die Zuordnung ist der sog. Lifetime Expected Credit Loss, dessen Operationalisierung in den Diskussionen rund um die Erfassung von Wertminderungen bisher vernachlässig worden ist. Um betroffene Unternehmen bei der Anwendung des sog. Three-Bucket-Modells zu unterstützen,

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Nichtfinanzielle Berichterstattung im Brennpunkt

Am 18.04.2017 ist das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) im Bundesgesetzblatt (BGBl. I 2017 S. 802 ff.) verkündet worden und somit endgültig in Kraft gesetzt. Für die Unternehmen ist positiv zu werten, dass der Gesetzgeber sich bei der Implementierung der CSR-Richtlinie auf eine grundsätzliche „1:1“-Umsetzung konzentriert hat und so den Anwendern keine über die Richtlinie hinausgehenden Anforderungen aufgebürdet hat. Nicht erspart werden den Erstellern allerdings zusätzliche Berichtspflichten,

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