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KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihren Bericht über den Status des EU-Übernahmeprozesses neuer und überarbeiteter IFRS-Regelungen aktualisiert. Der Bericht steht auf der Internetseite der EFRAG (www.efrag.org) zur Verfügung.
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zum ESMA-Konsultationspapier zur Wesentlichkeit in der Finanzberichterstattung veröffentlicht. Die Europäische Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) hatte das Konsultationspapier "Berücksichtigung der Wesentlichkeit in der Rechnungslegung" im November 2011 mit dem Ziel veröffentlicht, eine einheitlichere Anwendung des Begriffs der Wesentlichkeit...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat eine Stellungnahme zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an den Übergangsleitlinien zu IFRS 10 "Konzernabschlüsse" veröffentlicht. Durch den Standardentwurf ED/2011/7 "Übergangsleitlinien - Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 10" soll eine Klarstellung zur retrospektiven Anwendung der im Standard enthaltenen Konsolidierungsvorschriften vorgenommen werden. Die EFRAG befürwortet diese...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG wird eine weitere Studie über die Auswirkungen von IFRS 10 auf die Konsolidierung von Zweckgesellschaften durchführen, deren Ergebnisse letztlich in die Auswirkungsanalyse zu IFRS 10 der EU-Kommission einfließen wird. Der Stab der EFRAG hat einen Fragebogen erarbeitet, durch welchen die Einschätzungen der Studienteilnehmer bezüglich der Konsolidierung von Zweckgesellschaften erhoben werden...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG hat auf ihrer Internetseite um Stellungnahme hinsichtlich der EU-Übernahme der vom IASB im März 2011 herausgegebenen Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS" gebeten. Die Änderungen, die sich auf Darlehen der öffentlichen Hand zu Zinssätzen, die nicht den marktüblichen Zinssätzen entsprechen, beziehen, gewähren Erstanwendern der IFRS eine Ausnahme von der vollen retrospektiven...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260
Die EFRAG unterstützt die Übernahme der Standards des vom IASB im Mai 2011 veröffentlichten Konsolidierungspakets. Sie lehnt jedoch den angedachten Zeitpunkt des Inkrafttretens zum 01.01.2013 ab, da die durchgeführten Feldversuche gezeigt hätten, dass Finanzinstitute mehr Zeit bräuchten, um IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 umzusetzen. Die EFRAG empfiehlt für alle Standards des Konsolidierungspakets ein...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 260 - 261
Der IFRS-Fachausschuss (IFRS-FA) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) verabschiedete auf seiner 3. Sitzung seine Stellungnahme zu EFRAG‘s Übernahmeempfehlung zum Konsolidierungspaket. Er spricht sich für eine Übernahme der vom IASB veröffentlichten Standards in europäisches Recht aus und befürwortet EFRAG's Empfehlung einer Verschiebung des verpflichtenden Erstanwendungsdatums...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 252
In ihrem Tätigkeitsbericht 2011 hatte die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) angekündigt, nach Gesprächen mit den fünf größten Prüfungsgesellschaften auch mit Wirtschaftsprüfern aus dem Mittelstand in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Zur Diskussion sollen vor allem von der DPR festgestellte Rechnungslegungsfehler stehen, die trotz uneingeschränktem Bestätigungsvermerk bei den von den...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
(BFH-Urteil vom 19.01.2012 - VI R 3/11)
Zur Geltendmachung von Aufwendungen für Fortbildungsreisen hat der BFH wie folgt Stellung genommen (Leitsätze im Originalwortlaut):
Zur Klärung der beruflichen Veranlassung bei Teilnahme an einer Auslandsgruppenreise sind auch nach der Entscheidung des Großen Senats des BFH vom 21.09.2009 - GrS 1/06 (BStBl II 2010 S. 672) die früher entwickelten Abgrenzungsmerkmale...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
Eine Verbindlichkeit, die nur aus künftigen Gewinnen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss erfüllt zu werden braucht, kann mangels gegenwärtiger wirtschaftlicher Belastung nicht ausgewiesen werden (BFH-Urteil vom 30.11.2011 - I R 100/10, s.u. DB 0467594).
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262
Wenn im Zuge mehraktiger Anteilsübertragungen zwar vorübergehend in der Person eines Gesellschafters die Beteiligungsgrenze von 25% (nach altem Recht) überschritten wird, dieser Gesellschafter nach dem Gesamtvertragskonzept aber endgültig nur mit 25% beteiligt werden soll und auch wird, ist eine wesentliche Beteiligung i.S. von § 17 EStG a.F. nicht anzunehmen. Dies hat der BFH mit Urteil vom 05.10.2011...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 262 - 263
Der Tendenz der Finanzverwaltung, eine Immobilien-GbR auch dann als bilanzierungspflichtig zu behandeln, wenn deren Tätigkeitsumfang keinen kaufmännischen Geschäftsbetrieb erfordert, ist das FG Berlin-Brandenburg mit rechtskräftigem Urteil vom 21.06.2011 (5 K 5148/07, EFG 2012 S. 217) entgegengetreten. Zu entscheiden war, ob eine GbR, die ein in Wohnungseigentum aufgeteiltes Gebäude erwirbt und die...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 263
(BMF-Schreiben vom 03.04.2012 - IV C 2 - S 2742/08/10001)
Hinsichtlich der Abgrenzung von dienstlicher und privater Kfz-Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft sind die BFH-Urteile vom 23.01.2008 - I R 8/06, vom 23.04.2009 - VI R 81/06 und vom 11.02.2010 - VI R 43/09 zu beachten. Zu deren Anwendung hat das BMF wie folgt Stellung genommen (Kernsätze im Originalwortlaut): ...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 263
Insbesondere im Rahmen von Außenprüfungen werden zum Ausgleich des Prüfungsergebnisses häufig Bilanzänderungen geltend gemacht. In den Fällen des § 5 EStG ist gem. Vfg. der OFD Chemnitz vom 29.12.2011 (Az.: S 1505-61/2-211, s.u. DB 0466395) für Wirtschaftsjahre, die vor dem 01.01.2009 enden, Folgendes zu beachten: Steuerliche Wahlrechte können nur bei gleich lautendem Ansatz in der Handelsbilanz in...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 263
Bei Standardsoftware (z.B. Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- oder Datenbankprogrammen) handelt es sich um immaterielle Wirtschaftsgüter. Da sie nicht beweglich sind, kommt eine Begünstigung nach dem InvZulG nicht in Betracht. Dies hat der BFH mehrfach entschieden. Die LFD Thüringen erläutert mit Verfügung vom 25.10.2011 (InvZ 1210 A - 03 - A 2.14, DB0463000) die aktuelle Rechtslage, so insbesondere...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 264
Der Bundesrat hat die Regelungsvorschläge der EU-Kommission zur Abschlussprüfung beraten und dazu am 02.03.2012 einen Beschluss veröffentlicht (BR-Drucks. 800/11(Beschluss). Die WPK hat dazu in einer Meldung vom 13.03.2012 insbesondere auf folgende Punkte hingewiesen:
Gegen eine gesonderte Verordnung für Prüfungen von Unternehmen von öffentlichem Interesse bestehen offenbar keine Bedenken.
Eine...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 264
Die acht großen Wirtschaftsverbände haben eine Stellungnahme zum JStG 2013 veröffentlicht. Darin kritisieren die Verbände insbesondere, dass der Gesetzentwurf keine der angekündigten Vereinfachungen enthält (z.B. eine Verkürzung der Aufbewahrungsfristen). Auch würden andere drängende Themen nicht "angepackt". Besonders hervorgehoben wird die Forderung, bei den Vorschriften zur umsatzsteuerlichen Organschaft...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 264
Der HFA hat den Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen (IDW ERS HFA 34) verabschiedet. In der Verlautbarung werden insbesondere Fragestellungen aufgegriffen, die sich aufgrund der Änderungen der Bewertungsvorgaben für (Verbindlichkeits-)Rückstellungen durch das BilMoG ergeben haben (Bewertung mit dem nach...
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 264
Der IDW-HFA hat am 01.03.2012 den IDW Prüfungsstandard: Feststellung und Beurteilung von Fehlerrisiken und Reaktionen des Abschlussprüfers auf die beurteilten Fehlerrisiken (IDW PS 261 n.F.) verabschiedet. Dieser IDW Prüfungsstandard setzt die Anforderungen des ISA 265 "Communicating Deficiencies in Internal Control to Those Charged with Governance and Management" unter Berücksichtigung nationaler Besonderheiten um, außerdem konkretisiert er die Anforderungen an die Kommunikation des Abschlusspr
KoR vom 02.05.2012, Heft 05, Seite 264
Drei Autoren wurden am 19.04.2012 in Würzburg mit einem Controlling-Ehrenpreis ausgezeichnet. Mit dem von der Stiftung des Bundesverbands der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) jährlich bundesweit ausgeschriebenen Preis wird eine herausragende wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich des Controlling gewürdigt. Wesentliches Entscheidungskriterium ist die Anwendbarkeit der Erkenntnisse in der...
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