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KoR vom 02.04.2012, Heft 04, Seite 161 - 164

Auswirkungen der Änderung erwarteter Volatilität auf die Bewertung anteilsbasierter Vergütung nach IFRS 2

Die internationalen Kapitalmärkte zeichneten sich in den vergangenen Monaten nicht zuletzt aufgrund der Schuldenkrise durch hohe Kursschwankungen aus. Inwieweit sich Änderungen der erwarteten Volatilität auf den beizulegenden Zeitwert anteilsbasierter Vergütung auswirken, wird in dem Beitrag näher untersucht.

Gliederung

I.Einleitung
II.Anteilsbasierte Vergütung im Kontext der IFRS
III.Einfluss der Volatilität auf die Bewertung von Aktienoptionen durch das Black-Scholes-Merton-Verfahren
IV.Einfluss der Volatilität auf die Bewertung virtueller Aktien mittels Monte-Carlo Simulation
V.Plausibilisierung der Ergebnisse
VI.Zusammenfassung

Einleitung

Im Zuge der Börsenturbulenzen der vergangenen Monate konnten hohe Kursschwankungen an den globalen Finanzmärkten beobachtet werden. Während die täglichen Renditen des DAX30 Performance-Index im Zeitraum vom 01.04.2011 bis 30.06.2011 mit 95%iger Wahrscheinlichkeit eine Schwankungsbreite von 3,92%-Punkten (Grenzen des Konfidenzintervalls: -2,01% und 1,91%) aufwiesen, erhöhte sich dieser Wert zwischen dem 01.07.2011 und 30.09.2011 auf 8,94%-Punkte (Grenzen des Konfidenzintervalls: -5,32% und 3,62%). Es ist deshalb nicht überraschend, dass sich ein ähnlicher Effekt für die durchschnittlichen historischen Volatilitäten beobachten lässt. Lag die annualisierte Volatilität der täglichen Renditen zwischen dem 01.04.2011 und 30.06.2011 bei 17,2%, erhöhte sich auch dieser Wert im Zeitraum zwischen dem 01.07.2011 und 30.09.2011 signifikant auf 38,4%.

Inwieweit sich diese Beobachtung auf den Zeitwert unterschiedlicher Formen anteilsbasierter Vergütung nach IFRS 2 auswirken kann, soll im folgenden Beitrag untersucht werden.

In einem ersten Schritt werden hierzu weit verbreitete Formen anteilsbasierter Vergütung im Kontext des IFRS 2 vorgestellt (Abschn. II.). Die Auswirkung der Volatilität auf den beizulegenden Zeitwert der jeweiligen Vergütungsform wird anhand des gewählten Bewertungsmodells sowohl formal abgeleitet als auch in Form einer beispielhaften Szenarioanalyse dargestellt (Abschn. III. und IV.). Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einem letzten Schritt auf Plausibilität untersucht und zusammengefasst (Abschn. V.).

Die Untersuchung zeigt, dass der Zusammenhang zwischen den modelltheoretisch zu erwartenden und den anhand der beispielhaften Bewertung ermittelten Ergebnissen nicht einheitlich ist und entscheidend von der Form der jeweiligen Vergütungsvereinbarung abhängt.


Informationen zu den Autoren

Dipl.-WiWi. Dominik Konold, Senior Consultant im Bereich Valuation Services der FAS AG, Stuttgart. Dipl.-Kfm. CPA/CVA Ulrich Sommer, Mitglied des Vorstands der FAS AG, Stuttgart.


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